Die Stiftung arbeitet als helfende Hand unter den Ärmsten der Armen und kranken Menschen, ohne dabei religiöse Ziele zu verfolgen.
Neben dem Bau von Trinkwasserbrunnen und Hausbauprojekten für Obdachlose - jeweils ca. 500 Stück, bietet die Stiftung medizinische Hilfe (mobile Kliniken, Leprahilfe) – jährlich mehr als 15.000 Patienten, Hilfe zur Bildung und Berufsausbildung (Schulen und Institute) – laufend ca. 800 Schüler und über 1.000 abgeschlossene Berufsausbildungen, Unterstützung für Waisenkinder – ca. 300, Möglichkeiten zur Selbsthilfe sowie die finanzielle Unterstützung für die Armen. Wir helfen bei Naturkatastrophen genauso wie bei Vertreibung von Menschen.
Die Stiftung arbeitet in Indien seit 1991. Von 1991 bis 1999 arbeitete die Patronin, Schwester Hatune, mit freien Gruppen zusammen. Bereits hier wurde der Grundstein für die Stiftung gelegt. Aufgrund der Ausweitung des Tätigkeitsfeldes wurde ab 1999 die Arbeit als eingetragener Verein durchgeführt. Seit 2003 wird unter dem Dach Stiftung Schwester Hatune gearbeitet und seit 2005 ist die Stiftung international anerkannt.
Der große Erfolg, sowohl bei der Arbeit als auch bei der Anerkennung durch die indische Regierung, liegt am Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel. So ist Schwester Hatune darum bemüht, dass 100 % der gespendeten Mittel auch bei den Projekten ankommen. So hat es die Stiftung geschafft, dass beispielsweise beim Haus- und Brunnenbau der eingesetzte Betrag um 75 % durch den Staat, regionale Institutionen und privaten Gönnern aufgestockt wird. Das bedeutet, dass bereits für 500 € ein Brunnen und für 450 € ein Haus gebaut werden kann.
Schwester Hatune Dogan hat außerdem noch Verbindungen zu Wohltätigkeitsorganisationen auf dem afrikanischen Kontinent. Sie ist Mitglied im Weltkirchenrat und im ökumenischen, christlichen Frauenforum. Ihre Wohltätigkeitsarbeit begann sie mit der Hilfe für Aidswaisen in Afrika (Simbabwe).
Die Hauptgeschäftsstellen der Stiftung sind in Paderborn und im Bundesstaat Kerala in Südindien. In Amerika, vielen europäischen, afrikanischen und asiatischen Ländern sind Sektionen aufgebaut worden. Diese untergliedern sich in verschiedene Teams mit speziellen Aufgaben.
Wir glauben daran, dass man durch das Teilen und die Nächstenliebe die Gesellschaft in eine armutsfreie, gesunde und harmonische Gesellschaft umformen kann. Wir heißen sie willkommen, uns ihre Hände für diese heilige Arbeit zu reichen.


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