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Sonntag, 05.09.2010
Die Realität des Islams
23.06.2009

Der Islam präsentiert sich im Westen gern als die Religion des Friedens. Doch im Umgang mit Andersgläubigen in vom Islam beherrschten Gebieten zeigt sich seit Jahren und sukzessive bis heute ein anderes Gesicht. Die Lage der Christen im Mittleren Osten unter der islamischen Herrschaft ist jenseits von katastrophal, sie ist unhaltbar geworden. Menschen christlichen (oder nicht-islamischen) Glaubens werden bewusst verfolgt, unterdrückt, misshandelt, sogar systematisch gejagt und grausam ermordet. Obwohl der Staatspräsident des Irak al-Maliki (in seinen Reden) vor westlichen Politiker die vertriebenen Christen zur Rückkehr in einen angeblich sicheren und friedvollen Irak einlädt und den noch Ansässigen ihre Rechte zusichert, gehen systematische Selektion, Folter und bestialische Ermordung der christlichen Bevölkerung weiter.

[Meine eigene Erfahrung und die] Berichte, die ich [Sr. Hatune] darüber verfasst und veröffentlicht habe, liegen auch Veröffentlichungen weiterer Autoren in renommierten Verlagen und speziell Zeitungen vor. Sie geben das Ausmaß der unmenschlichen Grausamkeiten wieder, unter denen die im Irak ansässigen Christen leiden mussten oder noch fortlaufend leiden.

Teile dieser Bevölkerung sind zu Flüchtlingen geworden, die zu Hunderttausenden schweren Herzens ihre Heimat verlassen mussten. Doch nun finden sie sich im umgebenden Ausland (Türkei, Syrien, Jordanien, Libanon, Ägypten) in folgender Situation wieder: Sie sind teils sprachunfähig, durch die Umstände der Flucht mittellos, krank und ohne Papiere in Staaten, die selbst islamisch geprägt sind und ihnen nicht einmal die (Arbeits-)Erlaubnis erteilt, um sich selbst versorgen zu können. So stehen diese Menschen vor Vertretern dieser Staaten, die sie weder aufnehmen und helfen, noch ihnen überhaupt irgendein Recht als Rechtssubjekt oder Mensch zusprechen.

Die Situation im Irak und den nördlichen Nachbarstaaten fordert von uns als indirekt Betroffenen zwei Richtungen der Handlung:
1. Die Rettung der Flüchtlinge aus ihren lebensunwürdigen Umständen. Die Gewährung von Asyl für die Flüchtlinge (oder einer Kontingentlösung) durch die europäischen Länder wird am XX.09.2008 durch den Europarat entschieden werden. Die Politik und deren gewählte Vertreter müssen nach Jahren der Verfolgung und Vertreibung verstehen, dass diese Flüchtlinge derzeitig nicht in islamische Gesellschaften integrierbar sind, da die politische Ideologie der islamischen Machthaber das genaue Gegenteil propagiert, sei es nun offen durch Worte oder direkt durch Taten.
2. Die Sicherung des Lebens und der Lebensumstände der in den islamisch regierten Ländern verbleibenden Minderheiten, speziell der Christen. Das Rechtsvakuum, das derzeitig im (Nord-)Irak herrscht, erlaubt es einem Christen nicht, ein Leben in vergleichbarer Sicherheit wie ein Moslem zu führen. Wenn Kapitalverbrechen wie Entführung, Vergewaltigung oder Mord (ggf. mit vorheriger Folter) verübt werden, ist es einem Christen nicht einmal möglich, diese vor einen unabhängigen und unparteiischen Richter zu bringen. Auch der Schutz durch Polizei oder Militär ist nicht ausreichend gegeben, vielmehr müssen sich die Christen als Freiwild für die religiösen und wirtschaftlichen Interessen ihrer umliegenden islamischen Nachbarn sehen. Sofern sie sich schützen, verbleibt den Christen, die noch nicht aus der Katastrophe geflohen sind, nur die Option, eigenständig Milizen und Wachposten aufzustellen, um ihr nacktes Leben und ihren verbleibenden Besitz zu sichern.

Ich habe von Mai 2008 bis Mitte August 2008 (ohne Juli) insgesamt 3.062 christliche Flüchtlingsfamilien (durchschnittlich jeweils 5 Familienmitglieder) auf der Basis von Spendenmitteln unterstützen können. Dies geschah in den Bereichen Nahrungs-beschaffung, Not-Unterkunft und –Operationen sowie medizinische Grund-versorgung, Flucht vor unmittelbarer Androhung von Tod und Vergewaltigung, Ausstieg aus Prostitution und dergleichen unhaltbarer Zustände christlichen Elends, das von Moslems bewusst aus religiösen Gründen verursacht wurde. Diese Menschen überleben lediglich von der Menschlichkeit und Barmherzigkeit Anderer, die sie durch Spenden und Direkthilfe versorgen.

Für eine schnelle Übersicht empfehle ich Ihnen den Beitrag des München-Report der ARD.

Zwei meiner Reise- und Lage-Berichte habe ich hier als Download hinterlegt:

Erfahrungsbericht über die die Verfolgungen der Christen im Irak

Sie erreichen mich per E-Mail unter india_charity@hotmail.de
oder telefonisch.