Spendenkonto Deutschland

Helfende Hände für die Armen e.V.
Sparkasse Paderborn
Kontonr.: 11 00 82 32
BLZ: 472 501 01

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Sonntag, 05.09.2010
„Ich gebe dir meine Tochter, ich kann nicht für sie sorgen“
30.03.2009

In ihrer Heimat Irak waren sie wohlhabende Bürger. Das Bild unten zeigt das heutige „Wohnzimmer“ einer vierköpfigen christlichen Familie, die aus dem Irak flüchten musste. Hier leben, essen und schlafen sie praktisch unter freiem Himmel, nur mit ein paar Planen notdürftig geschützt vor Wind und Wetter. Sanitäre Einrichtungen, wie Wasseranschluss und Toilette fehlen in diesem Provisorium ganz, obwohl es mitten in einer Großstadt liegt. Die Verzweiflung dieser Christen ist so groß, dass sie Sr. Hatune angefleht haben, ihre einzige Tochter mit nach Europa zu nehmen, um ihr eine menschenwürdige Zukunft zu bieten.

Durch Spenden wurde es ermöglicht, dass Sr. Hatune in der Türkei, Syrien, Jordanien, dem Libanon und Ägypten ca. 1.120 Familien wie dieser helfen konnte:

Durch Ausgabe von Nahrungspakete und Zahlung von Miete für diese „Wohnungen“. Sie verteilt aber auch lebensnotwendige Güter wie z. B.Milchpulver und Windeln, die für die Flüchtlinge unerschwinglich sind.

Ein anderer, ebenso wichtiger Aspekt der Arbeit von Sr. Hatune ist die seelsorgerliche Begleitung der irakischen Flüchtlinge. Das Bild oben rechts zeigt einen elfjährigen Jungen, dessen Elternhaus im Irak bombardiert wurde. Seitdem ist er traumatisiert, gelähmt und steht unter Schock. Der Junge kann nicht mehr essen und sprechen. Dieses Schicksal ist leider bei weitem kein Einzelfall, vielmehr betrifft es sehr viele unter den irakischen Christen. Am schlimmsten leiden die Mädchen und Frauen.

Die moslemischen Männer ihrer Heimat betrachten sie als „Freiwild“, die keine Rechte und auch keinen Schutz oder eine Möglichkeit haben, sich an die örtlichen Behörden zu wenden. Die Situation der Mädchen und Frauen in den Aufnahmeländern ist leider genau dieselbe. Sie werden auch dort entführt und missbraucht, d.h. Sie leben immer noch in ständiger Gefahr. Als Illegale haben sie aber keine Möglichkeit, irgendetwas aktiv zur Verbesserung ihrer Situation zu unternehmen. Da ihre Männer vielfach ermordet wurden und sie auch sonst keine lebenden Angehörigen mehr haben, ist Sr. Hatune meistens die einzige Person, die sich ihrer seelischen Qualen annimmt. Als Theologin und Psychotherapeutin weiß sie, hier sind nicht in erster Linie finanzielle Hilfen oder Lebensmittel gefragt, sondern eine einfache Umarmung und ein tröstendes Wort, vor allem aber ein offenes Ohr für ihre Situation und ihr Leiden. Das gilt gerade auch für die Kinder, die häufig ihre gesamte Familie durch Bombenattentate verloren haben, wie z.B. die Kinder unten links.

In diesem Fall ist die Familie bewusst und vorsätzlich in zwei verschiedenen Autos verfolgt und ermordet worden.
Dank der Spenden der katholischen Kirche Paderborn, der evangelischen Kirche Bielefeld und der syrisch-orthodoxen Kirche Berlin sowie Spendern aus London und Irland ist es ermöglicht worden, dass Sr. Hatune wenigstens Grundnahrungsmittel an sie verteilen konnte. Als Dank erhält Sr. Hatune von den Kindern meistens ein strahlendes Lächeln.

Weitere Hilfen und Spenden zur Milderung des großen Leids nimmt Sr. Hatune stellvertretend dankbar entgegen unter:
Kontonr.: 11 12 11 42
BLZ: 472 501 01
Sparkasse Paderborn

Die Vertriebenen und Leidenden sowie Sr. Hatune bedanken sich für Ihre Anteilnahme und Ihre Unterstützung!
Möge Gott Sie und die, die da leiden, segnen und beschützen!